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Etta und Otto Stangl mit Maria Marc, um 1950
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Rudolf Ibach, Foto um 1923
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Das Franz Marc Museum in Kochel am See wurde 1986 gegründet, um Leben und Werk dieses bedeutenden Künstlers des 20. Jahrhunderts in der Landschaft zu würdigen, in der der größte Teil seines Oeuvre entstand.

Ein Museum für Franz Marc nahe seinem letzten Wohnsitz einzurichten, hatte der Münchner Galerist Otto Stangl angeregt, der von Maria Marc, der Witwe Franz Marcs, zu ihrem Testamentsvollstrecker eingesetzt wurde. Zur Verwirklichung dieses Plans wurde 1985 die Franz Marc Stiftung gegründet. Die Gemeinde Kochel a. See stellte ein aus der Zeit um 1900 stammendes Haus mit der umgebenden Parkanlage zur Verfügung. Otto Stangl und die Erben nach Maria Marc, Marliese Stein und Erwin Wimmers, brachten Kunstwerke ein. Dazu kamen Leihgaben der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München. Die wissenschaftliche und museale Konzeption und Betreuung übernahmen Klaus Lankheit und Lenz Kriss-Rettenbeck. Unter der Leitung ihres Vorstandes, Wolfgang Eberl, erwarb die Franz Marc Stiftung dank großzügiger Schenkungen, Zuschüssen und Spenden eine Sammlung von über 50 Werken von Franz Marc. Diese bieten einen Überblick über sein gesamtes Schaffen.

Dank der Großzügigkeit der Familie nach Dr. Erich Mittelsten Scheid konnte 2008 der Neubau des Museums errichtet werden. Er nimmt neben den Werken der Franz Marc Stiftung die Sammlung Etta und Otto Stangl auf, die die zunächst auf Franz Marc konzentrierte Sammlung um den Brücke-Expressionismus, zahlreiche Werke Paul Klees und die Malerei der Nachkriegsabstraktion erweitert.

Das Franz Marc Museum ist ein privat getragenes Museum, das ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand auskommt.




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Etta und Otto Stangl mit Maria Marc, um 1950

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Rudolf Ibach, Foto um 1923