Von Daphne bis Lilith. Weibliche Gestalten im Werk Anselm Kiefers

Ein Abend mit Elisabeth Bronfen, Nora Bossong & Klaus Reichert

»Ich denke in Bildern. Dabei helfen mir Gedichte. Sie sind wie Bojen im Meer«, so Anselm Kiefer in seiner Dankesrede bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2008.

Im Werk Kiefers, in seiner Auseinandersetzung mit der Shoa, begegnen sich die jüdische Kabbala, die griechischen Gottheiten, die biblischen Erzählungen und die Lyrik von Paul Celan und Ingeborg Bachmann. Welche Rolle spielen die weiblichen Gestalten in diesem Netz immer wiederkehrender Themen und Motive?

Opus Magnum, eine aus 23 Vitrinen und sechs Photographien bestehende Werkgruppe, präsentiert uns Daphne und die Gottesmutter Maria, aber auch Lilith, die Karfunkelfee, die Walküren und Ingeborg Bachmann. Vielschichtig besetzte weibliche Gestalten, über die die Literaturhistorikerin und Genderforscherin Elisabeth Bronfen mit der Kuratorin der Ausstellung, Cathrin Klingsöhr-Leroy, und Autorinnen des Katalogs diskutieren wird.

Aufgrund der aktuellen Lage dürfen leider keine Gäste vor Ort anwesend sein. Dennoch können Sie die Veranstaltung LIVE AM HEIMISCHEN BILDSCHIRM geniessen. Der Stream kann bis 60 min. vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden & steht Ihnen dann 72 h zur Verfügung.

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus // Franz Marc Museum

Stream-Ticket: Euro 5.- (zzgl. 1,95 ReserviX-Servicegebühr)

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TAGUNG IN KOOPERATION MIT DER EVANGELISCHEN AKADMIE TUTZING

„Stunde Null“?

Nicht für Anselm Kiefer. Krieg und die eigene Geschichte verweben sein Werk mit Romantik und Mythologie. Jüdische Kabbala, griechische Gottheiten, biblische Erzählungen, Lyrik von Celan, Bachmann und Mandelstam begegnen sich.

Veranstalter: Evangelische Akademie Tutzing // Franz Marc Museum

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Vermittlung

Führungen, Kurse & Workshops in den bayerischen Schulferien, Angebote für Kinder & Familien und für Schulklassen & Kindergruppen finden Sie unter Vermittlung.

Das tagesaktuelle Programm können Sie unter Termine abrufen.

© Franz Marc Museum, Foto: Doris Leuschner